Afrikiko - Dagmar Schwarz e. Kfr.

Aussteller

Winkler Str. 22
14193 Berlin
Berlin
Deutschland

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Telefon: +49 30 89503463
Fax: +49 30 89503464
Bazaar Berlin 2018

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Ausstellerprofil

Die Anfänge:

Afrikiko wurde 1996 von vier kenianischen und deutschen Studenten gegründet. Ziel war und ist es natürlich immer noch, talentierten kenianischen KunsthandwerkerInnen mit ihren schönen, handwerklich gefertigten Gebrauchs- und Dekorationsartikeln einen Zugang zum „westlichen“ Markt zu ermöglichen.

Mit viel Idealismus, hohem Arbeitseinsatz (alle Afrikiko MitarbeiterInnen hatten inzwischen einen festen Arbeitsplatz in Deutschland) wurden in der verbleibenden „freien Zeit“ (am Wochenende/Urlaub)Strukturen in Deutschland und Kenia implementiert, die zu diesem Ziel führen sollten. Erst 2003 war es möglich durch die Arbeit für und mit Afrikiko eine feste Arbeitstelle in Deutschland zu finanzieren. Zu dieser Zeit kristallisierte sich auch heraus, dass wir, um unseren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden, uns auf die Spezialisierung eines Segmentes im breiten Spektrum des kenianischen Kunsthandwerkes konzentrieren mussten. Wir entschieden uns für den kenianischen Speckstein! Von diesem Material, mit seinen vielfältigen (unzähligen) Verwendungs- und Gestaltungsmöglichkeiten, waren wir alle fasziniert!

Wie arbeitet Afrikiko heute?

Heute arbeiten drei feste Mitarbeiter, mit unterschiedlichen Aufgaben, für Afrikiko in Deutschland.

Natürlich sind sowohl der enge, gute Kontakt zu unseren Kunden als auch die kompetente Auftragsverwaltung unsere Hauptanliegen.

Aber auch die Produkt- und Designentwicklung wird von den Mitarbeitern in Deutschland initiiert und vorangetrieben.
Um den hohen Qualitätsanspruch von Afrikikoprodukten zu garantieren, ist einer unserer Mitarbeiter mindestens sechs Monate im Jahr vor Ort in Kenia  und überprüft hier die unterschiedlichen Produktionsabläufe, diskutiert mit den Produzenten notwendige Veränderungen/Verbesserungen bei der Herstellung unserer schönen Geschenkartikel und überprüft die Qualität und Verpackung der einzelnen Produkte.

Die enge Zusammenarbeit und die fortwährende Schulung unserer kenianischen Mitarbeiter sind für uns dabei von zentraler Bedeutung, sei es bei der Einführung eines Finanzbuchhaltungssystems und dessen Bearbeitung, bei der Implementierung eines Lagerverwaltungsprogrammes etc.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den kenianischen Produzenten und Afrikiko?

Momentan arbeiten ungefähr 300, von der Firma Afrikiko, unabhängige Produzentinnen und Produzenten für Afrikiko. Je nach Bedürfnissen der Produzenten vergeben wir, nach Auftragslage, an einzelne Produzentengruppen Aufträge und zahlen diese mit 50% an (bei Fertigstellung der Aufträge werden die anderen 50% gezahlt). Wir bieten aber auch die Möglichkeit,  Aufträge mit einer wöchentlichen Bezahlung anzunehmen. Mittlerweise bevorzugen die meisten Produzenten diese Form der Beschäftigung. Auch für Afrikiko hat sich gezeigt, dass diese Variante von Vorteil ist, da sie die Kontinuität der Produktion besser gewährleistet. Der überwiegende Teil der Produzenten arbeitet ausschließlich für Afrikiko – es steht ihnen aber frei auch für andere Auftraggeber tätig zu werden.

Die Preise für die unterschiedlichen Produkte werden vor jedem Auftrag mit allen Produzenten gemeinsam festgelegt.

In der Zusammenarbeit mit den Produzenten sind uns folgende Aspekte besonders wichtig:

  • Aufbau von langfristigen, partnerschaftlichen und fairen Geschäftsbedingungen zu den für Afrikiko produzierenden Kunsthandwerkern
  • Die besondere Unterstützung von Frauen als Produzentinnen für Afrikiko
  • Ein fortlaufendes Trainingsprogramm für die Produzentinnen und Produzenten, um eine gleichbleibende Qualität und die notwendige Quantität der Afrikikoprodukte zu gewährleisten. Nur auf diese Weise ist eine nachhaltige Entwicklung zu einem stabilen Einkommen gewährleistet, welches ihnen und ihren Familien eine solide Lebensgrundlage sichert
  • Die Bereitstellung von Werkstätten, Arbeitsmaterialien in den ländlichen Gebieten, aus denen die Rohmaterialien (hier der Speckstein in Tabaka) kommen, um die ländliche Entwicklung zu fördern und die Stadtflucht zu verhindern
  • Initiierung von sozialen Sicherungssystemen (eigene Bank- und Sparkonten sind Pflicht für unsere Produzenten, Einführung von Krankenversicherung)

Ausblick

Gemeinsam mit den Produzenten und unseren Mitarbeitern konnten wir einige unserer Ziele umsetzen. Das war nicht immer einfach und auch heutzutage müssen wir uns immer neuen Herausforderungen stellen. Sorgten vor vier Jahren die Unruhen in Kenia für viele Probleme bei Afrikiko, beschäftigen uns heute leider die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise!

Aber – Herzen, Skulpturen und andere schöne Artikel aus Speckstein sind in der Zwischenzeit fast in der ganzen Welt erhältlich, bekannt und beliebt!

Natürlich sind an dieser Entwicklung auch viele andere Firmen, die den kenianischen Speckstein für sich entdeckten, beteiligt.

Wir glauben aber, dass wir, durch unsere Spezialisierung auf den Kisii Soapstone (so heißt der Speckstein offiziell), durch unsere kontinuierliche und innovative Weiterentwicklung des verarbeiteten Specksteins,  einen maßgeblichen Anteil an der Verbreitung dieser schönen Steinprodukte, uns auf die Fahne schreiben können.

Ohne Sie, unsere Käufer, ohne Ihre jahrelange Loyalität, Geduld und Treue, wäre diese kleine Erfolgsgeschichte von Afrikiko aber nicht Wirklichkeit geworden. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bei Ihnen allen bedanken.

Bitte bleiben Sie uns auch in Zukunft gewogen und verbunden!

Denn nur gemeinsam haben wir die Möglichkeit, die Welt ein wenig zum Besseren zu verändern! 


Es grüßt Sie herzlich – Ihre Dagmar Schwarz vom Afrikiko Team